„Was ich will,
das kann ich!“
Ada-Lovelace-Projekt > Standort Mainz > Tagung „Physikerinnen und Mathematikerinnen: Strategien für einen erfolgreichen Karriere-Einstieg“

Tagung „Physikerinnen und Mathematikerinnen: Strategien für einen erfolgreichen Karriere-Einstieg“

Physikerinnen und Mathematikerinnen:

Strategien für einen erfolg-

reichen Karriereeinstieg

Samstag, 10. Oktober 2015 │ Beginn: 09:00 Uhr

Alte Mensa │ Johannes Gutenberg-Universitä Mainz

Johann-Joachim-Becher Weg 3-9 │ 55128 Mainz

 

Anlässlich des 200. Geburtstags von Ada, Countess of Lovelace (1815 – 1852), richtete das Ada Lovelace Mentoring an der Johannes Gutenberg-Universität am 10. Oktober 2015 seine erste bundesweite Tagung aus. 60 Nachwuchswissenschaftlerinnen, Doktorandinnen der Physik und Mathematik von 20 Universitäten und Forschungseinrichtungen beschäftigten sich mit „Strategien für einen erfolgreichen Karriereeinstieg“. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Arbeitskreis Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, dem SFB/TR 45 der JGU und dem Helmholtz Institut Mainz statt.

Der Dekan des Fachbereichs 08 (Physik, Mathematik und Informatik), Prof. Dr. Reinhard Höpfner, hob in seinem Grußwort hervor, dass diese Tagung vielfältige Möglichkeiten biete, einen guten Weg in die Berufstätigkeit zu finden. Susanne Kränkl stellte die Deutsche Physikalische Gesellschaft und den AK Chancengleichheit vor, der seit 2006 die Deutsche Physikerinnentagung ausrichtet. Frau Dr. Ira Lemm, administrative Leiterin des Helmholtz Institut Mainz, führte aus, dass zu einer guten Ausbildung auch die Schaffung von Perspektiven gehöre. „Daher hat sich das HIM vor einiger Zeit dazu entschlossen die Vernetzung und Kooperationen nicht nur auf der Wissenschafts- und Forschungsebene zu fördern, sondern zu er-weitern in die Wirtschaft hinein und ein Netzwerk zu nutzen, das vor allem Doktorandinnen und Postdocs berufliche Perspektiven bietet“.

Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, Sprecher des SFB/TR 45, würdigte die Namensgeberin des Mentoring Programms als visionäre Mathematikerin und Vorreiterin der Informatik. Er stellte ihre bahnbrechenden Überlegungen und Berechnungen vor und schlug anschließend einen Bogen von Ada Lovelace zu weiteren Pionierinnen, die das Gebiet der Zahlentheorie entscheidend weiterentwickelt haben: von Mary Somerville, mit der Ada Lovelace einen regen wissenschaftlichen Diskurs führte, zu Sophie Germain, Christine Ladd-Franklin und Emmy Noether bis zu der fast vergessenen Rosza Péter.

In ihrem Vortag stellte Frau Dr. Bettina Langfeldt, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Ergebnisse aus der vom BMBF und ESF geförderten Studie „Geschlechterdisparitäten in Berufs- und Karriereverläufen von MathematikerInnen und PhysikerInnen“ vor. Hierbei wurden systemische und personale Faktoren aufgezeigt, die den Karriere-einstieg und -verlauf unterstützen oder aber hemmen. Anschließend berichteten in einer von SWR 1-Moderatorin Dr. Katja Heijnen geleiteten Diskussionsrunde Mentorinnen und ehe-malige Mentees aus dem Ada Lovelace Mentoring über ihren Berufseinstieg und ihre Karriereentwicklung. Am Nachmittag wurden in zwei Workshops zentrale Themen zum Berufseinstieg vertieft. „Souverän ins Bewerbungsgespräch“ ermöglichte den Teilnehmerinnen, selbstbewusstes Auftreten und Handeln in Bewerbungsgesprächen zu erproben. Welche Dos und Don’ts in den ersten 100 Tagen wichtig sind, um ein professionelles Image von Anfang an aufzubauen, vermittelte der Workshop „Die ersten 100 Tage im neuen Job“. Insbesondere den Austausch mit berufserfahrenen Frauen hoben die Teilnehmerinnen als sehr positiv hervor.

Programm

Fotogalerie

Arbeitskreis Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Der Vortrag von Dr. Bettina Langfeldt geht zurück auf ihre Studie

Leistung ist Silber, Anerkennung ist Gold. Geschlechterunterschiede im beruflichen Erfolg von Mathematikerinnen und Physikerinnen

sowie ihren Artikel

Die akademische Laufbahn in der Mathematik und Physik. Eine Analyse fach- und geschlechterbezogener Unterschiede bei der Umsetzung von Karrierewissen„.

Mehr zum Thema im Artikel von Janna Degener

Why do self-made women rely on Mentors?“

Mehr zu Ada Lovelace gibt es in der Ausstellung

Am Anfang war Ada – Frauen in der Computergeschichte

 des Heinz Nixdorf Museums in Paderborn sowie im Buch

Ada Lovelace. Die Pionierin der Computertechnik und ihre Nachfolgerinnen

Willkommen auf der Webseite des Ada-Lovelace-Projekts, dem rheinland-pfälzischen Mentoring-Netzwerk für Frauen in MINT. Sie befinden sich zurzeit auf der Seite Standort Mainz. Falls Sie Informationen zu einem bestimmten Standort suchen, wählen Sie diesen über das Standort-Menü oben an.

Standort Mainz Kontakte

Standort Mainz
Uni
Projektleitung :

Verena Halfmann, M.A.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Johann-Joachim-Becher Weg 14
55128 Mainz

Phone: 06131-3926913
Fax: 06131-3924698

halfmann@uni-mainz.de
Projektleitung :

Dipl.-Kff. Eller Edeltraud

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Johann-Joachim-Becher Weg 14
55128 Mainz

Phone: 06131 - 39-25876

eller@uni-mainz.de
HS
Projektleitung :

Nadja Gäßlein, M.A.

Hochschule Mainz

Lucy-Hillebrand-Straße 2
55128 Mainz

Phone: 06131 - 628 7326

nadja.gaesslein@hs-mainz.de

Ada-Lovelace-Projekt Mainz bei:

Piwik Privatsphäre Einstellungen

Ada-Lovelace-Projekt fördern: