„Was ich will,
das kann ich!“
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Naturwissenschaft

Prof. Dr. rer. nat. Heike Bradl

Ich habe an der Universität Heidelberg und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Geologie, Chemie und Geophysik mit Schwerpunkt Angewandte Geologie studiert und dann am KIT meinen Abschluss als Diplom-Geologin gemacht. Danach habe ich an der Technischen Hochschule Darmstadt  im Bereich der physikalischen Chemie promoviert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geologie gearbeitet. Nach meiner Studienzeit wollte ich Industrieerfahrung sammeln und war sieben Jahre lang als Projektmanagerin für Umwelttechnik in verschiedenen Ingenieurbüros und Baufirmen tätig.  Außerdem habe ich noch ein Aufbaustudium zur Patentingenieurin absolviert. Der Schutz intellektuellen Eigentums ist ein spannendes Gebiet, das mich noch immer sehr interessiert. Seit 1998  bin ich am Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier als Professorin für Umweltgeotechnik beschäftigt. Meine Forschungsschwerpunkte liegen dabei auf Verfahren zur Sanierung von verschmutzten Böden und Grundwasser.

Meine Arbeit am Umwelt-Campus ist sehr vielfältig und macht auch nach 13 Jahren noch viel Spaß. Meine Tätigkeit umfasst neben den Lehrveranstaltungen natürlich auch die Studierendenbetreuung sowie die Abwicklung von Forschungsprojekten und die Einwerbung von Drittmitteln. Besonders aktiv bin ich im akademischen Austausch mit verschiedenen unserer Partnerhochschulen in Brasilien.  Brasilianische Studierende können ein Semester am Campus verbringen und deutsche Studierende ein Semester in Brasilien. Dazu habe ich Portugiesisch gelernt, um mich besser verständigen zu können.

Ich habe es nie bereut, ein technisch-naturwissenschaftliches Fach studiert zu haben und kann nur dazu raten. Die Berufsmöglichkeiten sind sehr vielfältig und auch die Gehälter sind natürlich wesentlich besser als in einem „klassischen“ Frauenberuf.

Prof. Dr. Heike Raddatz

Auch wenn’s ein wenig irre klingt, die Liebe und der Respekt vor den Leistungen von Mutter Natur hat mich bewogen Chemie in Verbindung mit Lebensmittelchemie zu studieren. Dabei hat mich insbesondere der interdisziplinäre Charakter der Lebensmittelchemie gereizt. Aufbauend auf chemischen Grundlagen hat sie zahlreiche Vernetzungen zu anderen Wissenschaftszweigen, wie z.B. der Biochemie (Was passiert mit den Nahrungsbestandteilen im Körper? Was ist gut, was nicht?) oder der Naturstoffchemie (Die Vielfalt an chemischen Strukturen, wie sie die Natur mit hoher Effizienz insbesondere in Pflanzen hervorbringt, ist schlicht genial, ganz abgesehen von den Wirkungen, dieser Stoffe, die es noch zu entdecken gilt!). Daneben gibt es Berührungspunkte zu Pharmazie und Medizin, zur Lebensmitteltechnologie und Biotechnologie (Wer realisiert heute schon noch, dass die Herstellung vieler Lebensmittel, wie Wein, Käse, Sauerteig u.v.a.m., die älteste Biotechnologie der Welt ist?). Umweltfragestellungen, die sich durch Inhaltsstoffe z.B. von Kunststoffen als Lebensmittelverpackungen ergeben, spielen eine Rolle. Und nicht zu Letzt stehen auch kosmetische Mittel und das Bearbeiten von juristischen Fragestellungen im Rahmen des Verbraucherschutzes auf dem Programm. Immer wieder gibt es neue, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und zu entdecken. Eine wahre „Allchemie“!

Ich war viele Jahre als Mitarbeiterin der Technischen Universität Dresden am Institut für Lebensmittelchemie als Lehrbeauftragte tätig und bin seit 2009 Professorin für Chemie und Lebensmittelchemie an der FH Trier in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik tätig. Meinen Studierenden versuche ich das Erkennen von Zusammenhängen und Wechselwirkungen zu vermitteln, um dies später in ihrer Berufspraxis anzuwenden und verantwortungsbewusst an die Herstellung von Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien, Wasch- und Reinigungsmitteln etc. heranzugehen. Unnötige Zusatzstoffe sollten  vermieden werden. Nichts existiert für sich allein und alles ist mit allem verbunden! In meiner Forschungstätigkeit bin ich nach wie vor der größte Fan von Mutter Natur. Naturstoffe sind sooooooo vielfältig und spannend. Angefangen bei Obst und Gemüse über Heilpflanzen bis hin zum Wein wird alles unter die Lupe genommen.

„Die ganze Natur ist eine Melodie, in der eine tiefe Harmonie verborgen ist. Die Natur schafft ewig neue Gestalten; was da ist, war noch nie, was da war – kommt nicht wieder – alles ist neu und dennoch immer das Alte.“ Johann Wolfgang von Goethe

„Faszinierend!“ – Ja, ich stimme Ihnen zu, Mr. Spock…..

Prof. Dr. Barbara Kessler

Mein Physikstudium habe ich an der Universität Münster mit dem Diplom abgeschlossen, dann an der Universität Bielefeld in Experimentalphysik promoviert und nach einem Forschungsjahr in den USA als erste Frau an der Universität zu Köln im Fach Experimentalphysik habilitiert. Für Physik habe ich mich entschieden, weil ich bereits früh Interesse an Mathematik und Technik hatte – ich fand es immer schon leichter, Zusammenhänge zu verstehen als Fakten auswendig zu lernen. Seit 1999 bin ich als Professorin am RheinAhrCampus, der Fachhochschule in Remagen, tätig. In der Forschung fand ich knifflige Rätsel am interessantesten. Inzwischen ist mein Ziel, diese Methoden zur Problemlösung jungen Leuten zu vermitteln – und es macht immensen Spaß, wenn man ein „Aha-Erlebnis“ bei Jemandem beobachten kann. Ich glaube, dass mir Neugier und Vertrauen zu Menschen bei meinem Lebensweg geholfen haben – und ab und an ein Schuss Zähigkeit.

Regine Schmidt

Bereits in der Schule habe ich mich für Naturwissenschaften interessiert. Daher habe ich mich anschließend für ein Physikstudium entschieden. Nach dem Studium wollte ich in einem Bereich arbeiten, in dem die Physik einen praktischen Anwendungsbezug findet. Darum bin ich jetzt als Doktorandin in der Arbeitsgruppe der Medizinischen Physik in der Radiologie der Universitätsmedizin tätig. Hieran reizt mich besonders die Kombination von Physik und Medizin und die Möglichkeit, einen eigenen kleinen Beitrag für den medizinischen Fortschritt zu leisten.

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